eBook Journal

Am Samstag den  7. September 2013  findet  in  Berlin -Friedenau  die  3. Friedenauer Lesenacht statt.

beam-eBooks ist wieder einer der Sponsoren und wird an diesem Abend (18-22 Uhr)  erstmals im wild caffè  eine eBook-Lounge einrichten. Dort gibt es Gelegenheit in gemütlicher Atmosphäre  verschiedene Reader auszuprobieren und natürlich Fragen zu stellen zum Thema eBooks allgemein und beam-eBooks im Besonderen. Die Firma PocketBook  bringt Ihre Neuheiten von der IFA mit und steht natürlich  auch gerne Rede und Antwort. Nicht vergessen sollte man den hervorragenden Kaffe zu probieren.

Im Mittelpunkt der Lesenacht steht natürlich die Literatur.  30 Autorinnen und Autoren lesen an verschiedenen, teilweise ungewöhnlichen Orten, die zum Stoff passen – etwa in einer Schneiderei, einer Produktionshalle, einem Fitnessclub und in einer U-Bahn-Station. U.a. mit: Milena Baisch, Ulrich Woelk, Sabine Bergk, Ella Danz und Ludwig Lugmeier.

Viele Überraschungen erwarten Sie in diesem Jahr: In einem Schuhgeschäft nehmen vier Autoren die Zuhörer „auf leisen Sohlen“ mit zu einem Krimimarathon. Der lange Lauf endet zu Mitternacht mit Mord und Totschlag – zum Glück nur literarischer Art.  Das Autorenforum Berlin stellt sich in einer „Lesung in der Werkstatt“ vor. Erleben Sie dort das Sprühen kreativer Funken, aber auch Schmerzen, wenn der Hammer der Kritik mal den Daumen trifft.

Unter dem Motto „Macht und Ohnmacht der Sprache“ positionieren sich Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und Religion auf dem Dürerplatz gegen Vorurteile und Gewalt. Sie tragen gemeinsam Texte arabisch/muslimischer und jüdischer Autoren in einer szenischen Lesung vor.

Wie Sie sehen ein buntes Programm. Das komplette Programm können Sie unter www.beam-ebooks.de/literatour.pdf  runterladen.

Nur 10,-  EUR kostet das Ticket mit dem alle Veranstaltungen des Abend besucht werden können.

 

Ein Gespräch mit Astrid Korten über Jugendkult, die Macht von Schuldgefühlen und die große Frage, was Holländer besser können als Deutsche.

 Astrid Korten, geboren 1962 im niederländischen Heerlen, lebt heute mit ihrer Familie in Essen. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Leiden und Maastricht und arbeitete viele Jahre als Marketing- und Vertriebsleiterin sowie als Geschäftsführerin renommierter Firmen. Ihre große Leidenschaft aber ist das Schreiben, das sie 2004 zu ihrem Beruf machte. Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Medizinern beraten. Über ihr bevorzugtes Genre, die Spannung, sagt Astrid Korten: „Psychopathen faszinieren mich. Sie leben außerhalb der Norm und meinen, über dem Gesetz zu stehen. Meine Feder kann genauso furchtbar und gnadenlos böse sein.“ Mit dotbooks-Programmleiter Timothy Sonderhüsken sprach sie über ihren Thriller TÖDLICHE PERFEKTION.

 

Liebe Frau Korten, in den Medien wird immer noch ein Jugendkult gefeiert …

Astrid Korten: „Heute will jeder möglichst lange leben, aber auf keinen Fall alt aussehen. Das eine kann ich verstehen, das andere nur eingeschränkt. Aber es sind vor allem zwei Probleme, die da zusammenkommen.“

Was meinen Sie damit?

Astrid Korten: „Da ist auf der einen Seite der reine Jugendkult, dem wir jeden Tag in Zeitschriften und dem Fernsehen begegnen. Der wird bewusst geschürt von den Medien, der Unterhaltungs- und der Kosmetikindustrie. Junge Menschen buhlen vor laufender Kameras um den Titel eines ‚Topmodels‘ oder unterziehen sich gar medizinischen Eingriffen, um ihre Optik einem fragwürdigen Ideal anzupassen. Mit dieser Zurschaustellung hat die Vermarktung von Schönheitsoperationen einen neuen und unrühmlichen Höhepunkt erreicht. Nicht selten zerbrechen vor allem junge Mädchen an dem Wunsch, schöner und schlanker zu sein – perfekt, wie sie denken. Das ständige Gefühl, nicht dem gängigen Ideal zu entsprechen, belastet und schwächt das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Dabei sagt äußerliche Schönheit nichts aus über den Charakter, die Eigenschaften oder Fähigkeiten eines Menschen. Seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, mit sich selbst ins Reine zu kommen und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln, wird nicht durch die ästhetische Chirurgie und ähnlichen Eingriffen erreicht. Der Narzissmus wird höchstens geschürt.“

Sie sprachen aber von zwei Problemen?

Astrid Korten: „Auf der einen Seite haben wir den Jugendkult mit seinen Folgen, auf der anderen Seite ist durch ihn aber auch die fixe Idee entstanden, dass Schönheit und ein makelloser Körper gleichzusetzen sind mit der Abwesenheit von Krankheit und dem Alterungsprozess. Dies hat den Traum von der menschlichen Unsterblichkeit genährt, der noch dazu von der Genforschung und ihren neuen Entdeckungen unterstützt wird. Aber das ist ein Irrglaube. Und genau da setze ich mit meinem Thriller TÖDLICHE PERFEKTION an.“

Was hat Sie zu der Sekte inspiriert, die in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt?

Astrid Korten: „Zunächst einmal muss man sich bewusst machen, dass es mehr Sekten gibt, als den meisten von uns bewusst ist. Allein in Nordrhein-Westfalen, dem Bundesland, in dem ich lebe, gibt es mittlerweile bis zu 400 verschiedenen Gruppierungen, die im Lauf der letzten Jahre von den Behörden unter die Lupe genommen worden sind. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 1.170 Anfragen bei der Sekten-Info Nordrhein-Westfalen e.V. registriert;  in 422 Fällen war ein intensiverer und längerer Beratungsverlauf mit bis zu 40 Fachkontakten notwendig.  Mich hat diese Thematik insbesondere inspiriert, weil jedes Jahr über 1.000 junge Menschen einer Sekte beitreten. Sie merken nicht, dass sie dort durch eine gezielte Bewusstseinskontrolle manipuliert werden. Sekten nutzen normale Gefühle der Ambivalenz aus, machen sich unbearbeitete, negative Gefühle zunutze, um die Mitglieder an die Gruppe zu binden. Es ist für Jugendliche und junge Erwachsene fast unmöglich, dies zu durschauen.“

Wobei auch Erwachsene potentiell gefährdet sind, wenn sie die von Ihnen genannten Voraussetzungen haben.

Astrid Korten: „Richtig. Im Rahmen meiner Recherchen habe ich erfahren, dass es viele Mechanismen gibt, auf die Mitglieder einer Sekte sozialen und psychologischen Druck auszuüben. Beispielsweise die Isolation der Person von ihrer Vergangenheit und die Untergrabung ihres Selbstbewusstseins. Neue Mitglieder werden dazu gebracht, ihr früheres Leben aufzugeben und zu vergessen und sich ganz der Gruppe zu überantworten. Beziehungen zu Eltern, Freunden und Nichtmitgliedern werden eingefroren. Das hat zur Folge, dass in den Neulingen ein tiefes Schuldgefühl hinsichtlich ihrer Vergangenheit entsteht. Mit der Verteufelung ihrer Familien und persönlichen Beziehungen wird den Mitgliedern auch suggeriert, dass sie selbst schlecht waren, bevor sie der Gruppe beitraten. Um Gehorsam durchzusetzen, wird die Bewusstseinskontrolle indirekt, durch Gruppenzwang, ausgeübt; falsches Verhalten bedeutete die Isolierung, richtiges Verhalten eine höhere Einstufung. Dem Aufbau von Schuldgefühlen dient es, dass die früheren persönlichen Beziehungen des Neumitgliedes als satanisch oder böse gebrandmarkt werden und mit dem gewählten Weg unvereinbar sind. Sekten sind Brutstätten für Schuldgefühle. Deswegen habe ich ‚meine‘ Sekte auch in Schottland angesiedelt – der Gegensatz zwischen der malerischen Landschaft und der düsteren Praktiken reizte mich.“

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Monica Davis

Zu den Osterfeiertagen erscheint die  All Age (also für jung und alt)  Fantasy Reihe „Daniel Taylor“ von Monica Davis. Monica Davis ist eines der Pseudonyme einer deutschen Autorin, deren bürgerlicher Name Monika Dennerlein lautet.

1976 in Berchtesgaden geboren, verschlug es sie nach dem Abitur nach München, wo sie ein paar Jahre als Zahntechnikerin arbeitete, jedoch nie ihre Leidenschaft fürs Schreiben verlor. Seit sie sich voll und ganz der Schriftstellerei widmet, sind von ihr 26 Bücher, 6 Hörbücher und zahlreiche E-Books erschienen, die regelmäßig unter den Online-Jahresbestsellern zu finden sind.

Daniel Taylor eBook

Wie kamen Sie auf die Idee, die Geschichte um Daniel Taylor zu schreiben? Was hat Sie dazu inspiriert?

Das liegt schon so viele Jahre zurück, aber ich glaube, die Vampirwelle, die damals rollte, hatte mich inspiriert. Und da ich jemand bin, der selten mit dem Strom schwimmt, wollte ich einen anderen Helden erschaffen, einen, der kein Vampir ist. Damals waren Dämonen noch nicht so populär, und ich hatte mir die Frage gestellt: Was, wenn ein Junge unter uns leben würde, der keinen Anschluss findet, nicht gerade beliebt ist und plötzlich erfährt, dass er zu den Bösen gehört und die Möglichkeit hat, über allen anderen zu stehen?

Was ist das Wichtigste am guten Geschichtenerzählen? Worauf legen Sie besonderen Wert?

Die Mischung macht es: eine interessante Handlung, Spannung, die bis zum Schluss gehalten wird, Humor und Emotionen. Auf Gefühle lege ich besonderen Wert, ebenso auf das Innenleben meiner Figuren. Der Leser muss diese Gefühle nachvollziehen können, damit er sich in die Figur hineinversetzen kann und ihr Handeln versteht.

Außerdem möchte ich alle Sinne ansprechen. Es sollen so lebendige Bilder in den Köpfen der Leser entstehen, dass sie glauben, selbst ein Teil der Geschichte zu sein oder das Gefühl haben, als würden sie einen Film sehen. Der Leser muss mitleiden, mitfiebern und immer weiterlesen mögen, also ist es wichtig, die Spannung zu halten. Und eine gute Portion Humor ist nie verkehrt, denn der Leser darf auch mal herzhaft lachen.

Zu guter Letzt: Die Figuren müssen Ecken und Kanten haben. Der Gute sollte nicht durch und durch perfekt sein, und auch der Gegenspieler darf seine soften Seiten zeigen. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern viele Nuancen dazwischen. Weiterlesen »

Für alle Fans von “Sex and the City”, “Friends” und “How I met your Mother” startet Bastei Lübbe ab sofort einen neuen 12-teiligen Serienroman mit viel Romantik und Humor. “Coffeeshop” ist die Lifestyle-Serie von Gerlis Zillgens über einen Berliner Coffeeshop. Hier arbeiten Sandra und ihre Freunde – alles Singles Ende Zwanzig, die im Großstadtdschungel von Berlin nach der Liebe suchen.  Jede Woche gibt es eine neue Folge.

Sandra arbeitet im Coffeeshop. Sie ist eine “Sachensucherin”. Ihre Kunden wünschen sich von ihr nicht nur einen heiß aufgebrühten Kaffee, sondern bitten um konkrete Hilfe. Denn sie haben etwas verloren oder möchten etwas finden, um glücklich zu werden. Dabei muss Sandra aufpassen, dass sie ihr eigenes Glück nicht vernachlässigt.

Sandra ist eine der Hauptdarstellerinnen in der neuen Romanserie “Coffeeshop” von Bastei Lübbe. Sie erscheint nicht als Taschenbuch oder Heftroman, sondern nur digital.

Hier geht es um Sandra, um den Captain und um die anderen Freunde im Coffeeshop. Die vier Singles Ende zwanzig sind im Großstadtdschungel Berlin auf der Suche nach ihrem Platz im Leben und nach der großen Liebe. Zugleich flüchten sie vor allzu erwartungsvollen Eltern und vor lästigen Liebhabern. Und bis sie ihr Leben auf die Reihe bekommen haben, ist für sie der Coffeeshop der schönste Platz auf der ganzen Welt.

Der besondere Gag: Die einzelnen Figuren aus der Serie unterhalten eigene Facebook-Profile, deren die Leser folgen können.

“Coffeeshop”: Der Terminplan für die 12 Romane

1. Episode “Ein Büro, ein Büro”: 30.11.2012 (bis zum 2.12.12 kostenlos!)
2. Episode “Der Schlüssel zum Paradies”: 07.12.2012
3. Episode “Das Leben ist kein Ponyhof”: 14.12.2012
4. Episode “Der Untote”: 21.12.2012
5. Episode “Crew Ariel”: 28.12.2012
6. Episode “Viel zu schön”: 04.01.2013
7. Episode “Bessere Hälfte”: 11.01.2013
8. Episode “Sein oder nicht sein”: 18.01.2013
9. Episode “Voll retro”: 25.01.2013
10. Episode “Albträume werden wahr”: 01.02.2013
11. Episode “Nur eben Geld holen”: 08.02.2013
12. Episode “Alles nur virtuell”: 15.02.2013

Iron Sky eBookAuf der diesjährigen Berlinale wurde der Film “Iron Sky” als Bester Europäischer Film 2012 und als Gewinner des Publikumspreises ausgezeichnet.  Weltweit genießt der geniale Independent-Film bereits Kultstatus.
Nun erscheint endlich das Buch und eBook zum Film.

Susanne Döpke sprach mit dem Regisseur des Kultfilms:

Woher stammt diese Idee mit den Nazis eigentlich, die auf der dunklen Seite des Mondes warten, um ein Viertes Reich zu gründen. Du hast erzählt, dass ein Freund von dir in der Sauna darauf gekommen ist – wart ihr besoffen?

Ja, ich glaube, wir hatte ein paar Biere getrunken, aber nicht so viele. Wir haben uns einfach nur einen netten Saunaabend nach einem langen Drehtag gemacht, ein bisschen mit Ideen herum- gespielt und überlegt, was ein toller Film sein würde. Von da an hat es sich über Jahre weiterentwickelt, bis wir die Geschichte gedreht haben.

Wie lange hat es von der Idee an gedauert, bis ihr den Film auf der Berlinale präsentiert habt?

Die Idee hatten wir irgendwann 2005, haben aber erst 2006 angefangen, wirklich daran zu arbeiten. Also würde ich sagen: sechs Jahre.

Die Premiere im Friedrichstadtpalast war ein großer Erfolg. Wie ging es dir, als du die ersten Lacher aus dem Publikum gehört hast – und den Riesenapplaus am Ende?

Ganz ehrlich, mir war zum Kotzen zu Mute (lacht). Das war so eine große Erleichterung, dass diese sechs Jahre des unter Druck Stehens und harter Arbeit mit den ersten Lachern aus dem Pub- likum bezahlt wurden. Auch die weiteren Reaktionen den ganzen Film hindurch, das war einfach fantastisch.

Hast du dir diesen Erfolg je erträumt, als du noch ein Star Trek-Fan warst, der eine Parodie gedreht hat?

Absolut nicht. Ich hatte absolut keine Ahnung, was für eine große Sache Iron Sky werden würde.

Du hast dir eine ziemlich treue Community aufgebaut, die dir geholfen hat, den Film zu finanzieren. Wie bist du darauf gekommen, diese Quelle anzuzapfen und wie hast du mit den Fans während der Produktionszeit kommuniziert?

Das war sehr leicht. Ich bin ein ziemlicher Computer-Geek und das kam alles sehr organisch. Ich spreche gerne über das Internet mit Leuten über mein Projekt, das war also alles von Anfang an vorhanden.

Um jetzt mal über den Film zu sprechen: Ich habe eine Menge Referenzen erkannt – angefangen von Götz Ottos Figur, die mit der Raumausrüstung aussieht wie Darth Vader, die Musik, die an einer Stelle klingt wie das Darth-Vader-Thema, das Raumschiff George W. Bush, dass sehr nach Star Trek aussieht … Das war natürlich Absicht. Was habt ihr noch verwendet und warum?

Wir haben den Film mit allen möglichen Pop-Kultur-Referen- zen versehen. Angefangen von Charlie Chaplins Der große Dik- tator bis zu Der Untergang und zahlreichen SciFi-Klischees. Es war toll, diese vielen kleinen Dinge hinzuzufügen, die ich schon immer geliebt habe und mit denen ich aufgewachsen bin.

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