eBook Journal

 
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BenutzerBeitrag

19:20
23. Juli 2009


Salvatore

Member

Beiträge 8

X-No-Archive: Yes

Hallo allerseits,

ich vermute einmal, dass einige von Euch aehnliche Beobachtungen wie ich gemacht haben: Die Qualitaet der Textdarstellung laesst haeufig zu wuenschen uebrig.

Dies gilt nicht fuer pdf-Dateien, aber wenn die Seiten für kleinere Lesegeraete oder Laptops zu gross für eine Gesamtdarstellung sind, wird das Scrollen sehr laestig. Hier faende ich es richtig, wenn die pdfs nicht aus der Printversion abgeleitet, sondern auf die elektronischen Displays abgestimmt werden – damit man blaettert und nicht scrollt.

Das Format epub erlaubt m. E. zu wenig Eingriff in die Schriftdarstellung und geht manchmal brutal mit Textumbruechen um – mitten im Wort oder auch schon nach dem ersten Wort eines Satzes.

Letzteres habe ich auch bei Mobipocket beobachtet. Allerdings gibt es hier etliche Moeglichkeiten, das Bild dem eigenen Geschmack und Beduerfnissen anzupassen.

Ich bezeichne mich als Fan von eBooks, befinde mich noch in einer Art Testphase, lese natuerlich auch Gratisbooks und habe diese Maengel erst einmal so hingenommen. Als diese aber auch bei gekauften Buechern auftraten, aergerte mich dies. Schliesslich hatte ich nicht zu wenig Geld dafuer hergegeben, wuerde das aber bei besserer Qualitaet akzeptieren. 

Wie steht Ihr denn dazu?

BTW Ich lese nur auf meinem Laptop 15 Zoll.

Schoene Gruesse

Salvatore

20:18
23. Juli 2009


Martin Krischik

Schweiz

Member

Beiträge 50

Hallo Salvatore

Willkommen im Forum.

Die Ausgabe Qualität hängt aber aber nicht nur vom Material ab sondern auch von der Lesesoftware. So ist z.B. die Vorschau vom Clalibre ein Katastrophe. Gut Calibre ist in erster Linie eine Konvertierungssoftware und kein Lesesoftware.

Wenn also alle Dokumente bei Dir mies aussehen soltes Du evt. nach einer anderen Software Umschau halten. Wobei interessanterweise nach meiner Erfahrung PC Lesesoftware (egal ob Windows-PC, Mac-PC oder Linux-PC) eine recht schlechte Darstellung haben. Und ich habe einige versucht: Mobipocket Reader, Calibre, Stanza, FBReader.

Da lese ich lieber auf meinem Mobiltelefon. Aber da ich jetzt eine Sony PRS-505 habe hab ich das nicht mehr nötig. Obwohl auch das Mobiltelefon ist nicht schleicht. Da wird der Text wie auf einem Teleprompter angezeigt – d.H. man liest kontinuierlich und ganz ohne blättern.

Das Laptop ist "jack of all trade but master of none" und meiner Meinung nach  zum lesen von eBooks die schlechteste Lösung.

Martin

15:54
24. Juli 2009


Salvatore

Member

Beiträge 8

Beitrag 13:56 – 24. Juli 2009 bearbeitet von Salvatore


X-No-Archive: Yes

> Das Laptop ist “jack of all trade but master of none” und meiner

> Meinung nach  zum lesen von eBooks die schlechteste Lösung.

Nun ja, ich neige eher zu der Loesung “Alles in einem Geraet”. Calibra verwende ich nicht zum Lesen. Fuer die prc-Dateien habe ich den Mobipocket-Reader fuer PC installiert und fuer die epub-Dateien verwende ich “Adobe Digital Editions”. Gehen die beschriebenen Maengel wirklich zu Lasten dieser Software? Das die Navigation und Performance eingeschraenkt wird, sehe ich ja ein. Aber…??? Salvatore

16:08
24. Juli 2009


dieterf

Member

Beiträge 79

Die beschrieben Mängel gehen auf das Konto der Lesesoftware. Da ePub nur ein ZIP-Archiv mit XHTML Dateien ist kann man sich leicht überzeugen, dass dort alles in Ordnung ist. Stanza auf meinem iPhone macht insgesamt einen sehr guten Job, allerdings mit einem Mangel: Es wird oft hinter einem Umlaut getrennt, wo es nicht erlaubt ist (auch nicht in der XHTML-Datei angegeben). z.B.:

… er mußte ü-

berlegen wie …

Vielleicht lernt der Autor ja noch, die deutsche Trennregeln oder trennt nur zwischen Worten und erkennt Umlaute als teil des Wortes an Laugh Ansonsten bin ich hoch zufrieden mit der Kombination (ePub/Stanza) und ich bin schon ein "kleiner" Nörgler, wenn es mir gegen den Strich geht. Nur hier bekommt man allerdings verdammt wenig zu nörgeln! Wink

16:10
24. Juli 2009


Martin Krischik

Schweiz

Member

Beiträge 50

alvatore schrieb:

Gehen die beschriebenen Maengel wirklich zu Lasten dieser Software? Das die Navigation und Performance eingeschraenkt wird, sehe ich ja ein. Aber…??? Salvatore


Das lässt sich nur durch verleichen herausfinden, versuch mal den FBReader oder Stanza Desktop.

Oder als Negativbeispiel die Vorschau von Calibre – bei mir ist da z.B. der Zeilenabstand nicht korrekt – unmöglich entspannt zu lesen.

Martin

16:14
24. Juli 2009


dieterf

Member

Beiträge 79

Noch mal extra drauf geachtet. Trennung in Stanza ist eigentlich konform, bis auf Worte mit Umlauten! Aber das ist die Software nicht das Material!