Hallo Freunde,
zunächst mein besonderes Lob an Christoph Kaufmann für seine tolle Arbeit, die er leistet, und seine Geduld, die er mit der „lieben Kundschaft“ aufbringt. Ein herzliches Dankeschön und ein freundliches „bitte weiter so“ an dieser Stelle!
Als ich unlängst registrierte, daß die PR-Hefte nun auch als DRM-freie ePub-Dateien erhältlich sind, dachte ich spontan: WOW, – einfach super und definitiv die richtige Entscheidung! Warum ich das denke, will ich Euch gern kurz begründen:
Das Lesen von eBooks auf entsprechenden Geräten ist für viele die Zukunft – und für mich als Technik-begeisterter Mensch und SF-Leser sowieso. Das offene, skalierbare ePub-Format garantiert auch langfristig die Verwendung auf gegenwärtig aktuellen, aber auch zukünftigen Reader-Systemen, denn sämtliche Anbieter von eBook-Readern können es sich längst nicht mehr leisten, nur noch auf hauseigene Formate zu setzen (wie z.B. SONY ehemals mit dem LRF-Format). Für fast alle älteren Geräte gibt es daher mittlerweile Firmware-Updates, so daß das ePub-Format unterstützt wird.
Natürlich kann es bei der 1:1-Übertragung einer ePub-Datei immer mal zu kleineren, gerätespezifischen Darstellungsfehlern kommen, aber meistens lassen sich derlei kleinere Korrekturen sehr gut über den hier schon öfter erwähnten, hervorragenden und kostenlosen eBook-Library Manager „CALIBRE“ ( http://calibre-ebook.com/ ) vornehmen.
Das PDF-Format ist aus meiner Sicht keine wirkliche Option auf einen perfekten Lesegenuß, – bekanntermaßen einfach deshalb, weil es sich immer wieder nur schwer auf die verschiedenen, gerätespezifischen Eigenarten anpassen läßt. Diese Anpassung ist aber i.d.R. erforderlich, denn die Handlichkeit eines klassischen eBook-Readers mit einer Display-Größe von 5“ oder 6“ schließt die Lesbarkeit eines standardmäßig im A4-Format erstellten PDF-Dokumentes aus. Als eBook-Leser der ersten Stunde habe ich so manche Stunde mit Konvertierungen verbracht… – diese Zeit nutzt man lieber anderweitig.
Eine interessante Neuheit ist sicherlich das mit einem riesigen Hype begleitete iPad von Apple, einem in Deutschland voraussichtlich Ende Mai erscheinenden Touchscreen-Tablet-Computer in annähernder DIN A4-Größe mit einem 9,7" großen LED-Display ( http://www.apple.com/de/ipad/ ). Dieses Gerät wird vom Hersteller unter anderem auch ausdrücklich als eBook-Reader beworben und kann mit einer Akku-Laufzeit von 10 – 12 Stunden aufwarten, – m.E. eines der wichtigsten Eigenschaften, um in Konkurrenz zu konventionellen E-Ink-Readern erfolgreich bestehen zu können.
Einige meinen nun, daß das Lesen von Schrift auf einem hintergrundbeleuchteten (Monitor-) Display die Augen schneller ermüden lassen würde, als das Lesen auf Geräten mit E-Ink-Technik. Dies empfinde ich persönlich nicht so. Ganz im Gegenteil: die aktuellen E-Ink-Reader zeichnen sich nämlich allesamt durch eines aus: dunkelgraue Schrift auf hellgrauem Untergrund.
Beim iPad, oder auf vergleichbaren und vermutlich in Zukunft scharenweise erhältlichen Konkurrenzprodukten weiterer Hersteller, hat man ein gestochen scharfes, kontrastreiches Schriftbild, und noch dazu in Farbe.
Die Weiterentwicklung der E-Ink -Displays scheint hingegen mehr als schleppend zu verlaufen. Zwar gibt es schon längst auch farbige E-Ink -Displays, die interessanterweise sogar auch wie eine Folie hochflexibel sind, – zu sehen bekommt man aber davon herzlich wenig. Ich habe mich diesbezüglich extra mit einigen Anbietern von E-Ink -Readern auf der letzten Computerfachmesse CeBit im März in Hannover unterhalten. Auf die Frage, warum es noch immer keine farbigen oder zumindest kontrastreichere E-Ink -Displays geben würde, bekam ich nur die Antwort, daß derlei Technologien bei weitem leider zu teuer seien, als daß sie am Markt erfolgreich platziert werden könnten.
Es wird also in nächster Zeit vermutlich nichts mit deutlich verbesserten Displays mit E-Ink-Technologie werden, – vielleicht auch deshalb, weil „Nur-Leser“ als alleinige Ziel- und Absatzgruppe zur zügigen Weiterentwicklung neuer Technologien einfach etwas zu klein ist.
Verbreitete Technik wie z.B. die Handy-Technik des bekannten iPhones bietet auf Anhieb deutlich mehr und erfährt aufgrund der riesigen Nachfrage auch in wesentlich kürzeren Zyklen technologische Fortschritte, – aufgrund der hohen Produktionszahlen noch dazu zu vergleichsweise günstigen Preisen. Solch ein innovatives, stylisches Gerät wie das neue iPad bietet (fast) wie ein normaler Computer eine riesige Menge Anwendungsmöglichkeiten und nun erstmals aufgrund seiner Größe auch ein akzeptables Lesevergnügen zu einem US-Verkaufspreis von 499,-$ (der Preis in Deutschland steht noch nicht fest).
Anlässlich meines Besuches auf der CeBit habe ich einige der dort vertretenen e-Ink-Reader-Anbieter natürlich auch auf das iPad angesprochen. Vereinzelten Herren konnte man in diesem Moment in ihren verängstigten und ratlosen Gesichtern ihre Bestürzung deutlich anmerken. Man stellt sich bereits auf einen noch härteren Wettbewerb ein, als er schon jetzt gegenwärtig ist, – mit völlig ungewissem Ausgang. Gleich nebenan der Stand eines chinesischen Billig-e-Ink-Reader -Anbieters, oder sollte ich besser sagen „-Kopierers“ unbekannten Namens. Dort grinste man unentwegt, – wahrscheinlich, weil man schon jetzt daran arbeitet, das iPad zu kopieren
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Einen sehr schönen Überblick zu gegenwärtig angesagten e-Readern und ein hervorragendes (auch deutschsprachiges) Forum bietet übrigens die Website „MobileRead“ ( http://www.mobileread.com/ ). Dort findet Ihr auch eine Anleitung von mir zu einem Firmware-Customizing für den Sony PRS-505, – für diejenigen von Euch, die dieses Gerät in Benutzung haben ( http://www.mobileread.com/foru……php?f=189 ).
Ich selbst jedenfalls freue mich bereits sehr auf das iPad, und den Genuß darauf zu Hause die Perry Rhodan-eBooks zu lesen. Zur Mitnahme für unterwegs ist das Gerät in den meisten Fällen natürlich einfach zu groß, – aber dazu hat man ja noch den „alten“ 5- oder 6-Zöller, der Gerüchten nach im nächsten Jahr evtl. auch von einem 5- oder 6-Zoll High-Tech- „iPad-Mini“ ersetzt werden könnte
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Wie auch immer, - gerade als geräteübergreifendes Format sollte sich hier das ePub-Format besonders bewähren, denn für die 2-spaltige PDF-Ausführung der original PR-Ausgaben ist das Display eines iPad´s wiederum doch etwas zu klein, bzw. erfordert eine zeitraubende Anpassung, will man nicht mit den üblichen Unzulänglichkeiten leben müssen… – naja, aber dieses Thema hatten wir ja schon…
Gruß, Achim (glücklicher Abonnent der PR-ePub´s)